Otto Schily

Otto Schily, Bundesminister des Inneren  a. D.


1932 in Bochum in geboren. Jura- Studium in München, Hamburg und Berlin. Seit 1963

Tätigkeit als Rechtsanwalt. 1980 Gründungsmitglied der Partei DIE GRÜNEN und 1983-86

sowie 1987-89 Mitglied des Deutschen Bundestages für DIE GRÜNEN. 1989 Wechsel in

die SPD. 1990 (bis heute) Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD. Bis 1994

Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft sowie des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz

und Reaktorsicherheit, Oktober 93 bis Ende 94 Vorsitzendes des Treuhand-

Untersuchungsausschusses. Von 1994 bis 1998 Stellvertretender Vorsitzenden der SPD-

Fraktion im Deutschen Bundestag und ordentliches Mitglied u.a. im

Vermittlungssauschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Innen- und Rechtsauschuss.

Oktober 1998 Bis Oktober 2005 Bundesminister des Innern. Seit November 2005 Mitglied

des Deutschen Bundestages für die SPD und ordentliches Mitglied im Auswärtigen

Ausschuss. Auszeichnungen u.a.: Bayrischer Verdienstorden (2001), Großes

Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2004).

Jimmy Wales

Jimmy Wales, Gründer der Wikipedia


1966 in Huntsville, Alabama (USA) geboren. Studium und Masterstudiengang an der

University of Alabama. Research Director der Chicago Options Associates. Im Jahr 1996

Gründung des Internetunternehmens Bomius. Von 1999 bis 2001 Leiter des

Enzyklopädie- Projektes Nupedia, das durch das Wales Gründung der Wikipedia abgelöst

wurde. Im Sommer 2003 Gründung der gemeinnützigen Wikimedia Foundation, der er bis

heute as Vorstandsvorsitzender vorsteht. 2004 Gründung des Unternehmens Wikia, das

u.a. einen kostenlosen Hosting- Dienst und mehrere kommerzielle Wikis betreibt. Wales

lebt mit seiner Frau Christine und Tochter Kira (geb. 200) in Saint Petersburg, Florida.

Auszeichnungen: „Pioneer of the Electronic Frontier“ der Electronic Frontier Foundation

(2006) sowie TIME 100  - „ List of Most Influential People“ des Time Magazine (2006).

Prof. Dr. Norbert Bolz

Prof. Dr. Norbert Bolz, Philosoph und Medienwissenschaftler


1953 in Ludwigshafen geboren. Abitur am dortigen Max-Planck-Gymnasium. Studium der

Philosophie, Germanistik, Anglistik und Religionswissenschaften in Mannheim, Heidelberg

und Berlin. Dissertation über die „Ästhetik Adornos“ bei dem Religionsphilosophen Jacob

Taubes. Habilitation über „Philosophischen Extremismus zwischen den Weltkriegen“. Bis

zum Tod Taubers dessen Assistent. Von 1992-20002 Universitätsprofessor für

Kommunikationstheorie am Institut  für Kunst- und Designwissenschaften der Universität

GH Essen mit den Arbeitsschwerpunkten Medientheorie, Kommunikationstheorie und

Designwissenschaft. Seit 2002 Universitätsprofessor an der TU Berlin, Institut für

Sprache und Kommunikation, Fachgebiet Medienwissenschaft/Medienberatung. Autor

und Herausgeber von über 30 Büchern, u.a.: „Das kontrollierte Chaos“, „Die

Sinngesellschaft“, Die Wirtschaft des Unsichtbaren“, „Blindflug mit Zuschauer“, „Die

Helden der Familie“ sowie Verfasser zahlreicher Aufsätze und Artikel.

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