Dr. Florian Langenscheidt

Dr. Florian Langenscheidt, Unternehmer, Verleger und Autor


1955 in Berlin geboren. Studium der Germanistik, des Journalismus und der Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität. Promotion über „Werbung für Gegenwartsliteratur“. Nach Studium des Verlagswesens an der Harvard University in Cambridge zwei Jahre Verlagstätigkeit in New York. Danach Studiengang zum Master of Business Administration an INSEAD, Fontainebleau, Frankreich. 1985 Eintritt in die Langenscheidt-Verlagsgruppe, bis 1994 verschiedene verlegerische und geschäftsführende Positionen. 1990 bis 1994 Verleger und persönlich haftender Gesellschafter zusammen mit Bruder und Vater. 1994 Rückzug aus operativer Geschäftsführung. Heute Gesellschafter der Langenscheidt-Verlagsgruppe. 1988 bis 2001 Vorstandsmitglied Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, seit 2002 Mitglied des Aufsichtsrates. Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München (1988 bis 2001). Gründungsvorsitzender des Arbeitskreises „Elektronisches Publizieren“ des Verlegerausschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Venture-Capital- Geber für Unternehmen in den Bereichen Medien und Internet. Initiator und Vorstandsvorsitzender der „Children For A Better World“, Gesellschafter und Stiftungsrat „Deutsche Kinder- und Jugendstiftung“. Kuratoriumsmitglied u.a. der „Stiftung Lesen“ und des World-Wide-Fund for Nature (WWF). Kurator der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie Jurymitglied bei den „WORLD AWARDS“. Buchautor, Herausgeber, Kolumnist sowie Verfasser zahlreicher Zeitungs- und Zeitschriftenartikel. Bücher u.a.: „1000 Glücksmomente“ (91), „Glück mit Kindern“ (97), „100 mal MUT. Beispielhaftes fürs dritte Jahrtausend“ (99), „Wörterbuch des Optimisten“ (2008). Herausgeber u.a. von: „Motto meines Lebens“ (2003), „Weltmarktführer“ (2004), „Das Beste an Deutschland“ (2006), Deutsches Markenlexikon (2008). 2008 Aufnahme in die German Speakers Hall of Fame. "Das Lexikon der deutschen Familienunternehmen" (2009)

Prof. Dr. Klaus Töpfer

Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesminister a. D.


1938 in Waldenburg/Schlesien geboren. 1960 bis 1964 Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Mainz, Frankfurt und Münster. 1965 bis 1971 wissenschaftlicher Assistent am Zentralinstitut für Raumforschung und Landesplanung der Universität Münster. Hier 1968 Promotion mit der Arbeit „Regionalpolitik und Standortentscheidung“. 1971 bis 1978 Leiter der Abteilung Planung und Information in der Staatskanzlei des Saarlandes. In der gleichen Zeit Lehrbeauftragter an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. 1978 bis 1979 Ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Raumforschung und Landesplanung an der Universität Hannover. 1972 Eintritt in die Christlich Demokratische Union. Landesvorsitzender der CDU Saar (90-95). Mitglied des CDU-Bundesvorstandes (89-98), Präsidiumsmitglied der CDU (92-98). 1978 bis 1985 Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Umwelt, 1985 bis 1987 Minister für Umwelt und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz. Mai 1987 bis November 1994 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, November 1994 bis Januar 1998 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. 1990 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. 1985 bis 1986 Honorarprofessor an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. November 2005 Ernennung zum Honorarprofessor an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seit Mai 2007 Professor für Umwelt und nachhaltige Entwicklung an der Tongji-Universität in Shanghai. Januar 1998 bis März 2006 Exekutiv- Direktor des UN-Umweltprogramms (UNEP)und General-Direktor des UN-Büros (UNON) in Nairobi. Seit 2001 Mitglied und stellvertretender Vorsitzender im Rat für Nachhaltige Entwicklung. Gründungsdirektor des 2009 gegründeten Instituts für Klimawandel, Erdsystem und Nachhaltigkeit in Potsdam. Werke u.a. “Auf dem Weg nach Berlin. Klaus Töpfer im Gespräch mit Hugo Pruys“ (1996), „Arche in Aufruhr: Was wir tun können, um die Erde zu retten“ (2007). Herausgeber u.a. von: „Ideenimport. Experten aus aller Welt geben Impulse“ (2007). Beiträge u.a. in: „Nachhaltigkeit schafft neuen Wohlstand. Bericht an den Club of Rome.“ (2003), „Zukunft andenken. Weimarer Reden 2008“, „Clean Power from Deserts. The Desertic Concept for Energy, Water and Climate Security“ (2008). Auszeichnungen u.a.: Großes Bundesverdienstkreuz (1990), Deutscher Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (2002), Theodor-Heuss-Preis (2005), Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille der Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen (2005), Hermann-Ehlers-Preis (2008), Dialogpreis für gute Taten (2009), Großes Silbernes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich (2009).

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