Prof. Dr. Claudia Kemfert, Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit

 

Studium der Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Bielefeld, Oldenburg und Stanford, danach Promotion in Oldenburg. Gastprofessuren: 1998 sowie 2003-2004 in Siena, 2000-2001 in Moskau und 2003-2004 in St. Petersburg. 1999-2000 Leitung einer Forscher-Nachwuchsgruppe am Institut für rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart. 2000-2004 Junior-Professorenstelle und Leitung einer Forscher-Nachwuchsgruppe an der Universität Oldenburg. 2004-2009 Professorin für Umweltökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2009 Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin.
Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für
Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Wirtschaftsexpertin auf den Gebieten Energieforschung und Klimaschutz. Gutachterin und Politikberaterin in verschiedenen Nachhaltigkeitsbeiräten und Kommissionen. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) und des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen.
Buchveröffentlichungen: Die andere Klima-Zukunft: Innovation statt Depression
(2008), Jetzt die Krise nutzen (2009). Auszeichnungen: Spitzenforscherin 2006 der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Helmholtz- und der Leibniz-Gesellschaft. Urania Medaille sowie der B.A.U.M. Umweltpreis in der Kategorie Wissenschaft (2011). Aufnahme in den Club of Rome (2011).

 

 

Prof. Dr. Nikolai Grube, Professor für Altamerikanistik und Ethnologie

Studium der Altamerikanistik, Ethnologie, Altorientalistik und Indologie in Hamburg. Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Nach Promotion in Hamburg (1989) Wechsel nach Bonn. In Zusammenarbeit mit dem Roemer-Pelizaeus-Museum in Hildesheim Organisation der internationalen Ausstellung „Die Welt der Maya“. 1992-1995 Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das
Projekt Orale Traditionen der Cruzoob-Maya in Mexiko. Teilnahme an verschiedenen
Forschungsprojekten in Guatemala, Mexiko, Belize und Honduras. 1999 Habilitation
in Ethnologie in Bonn, im gleichen Jahr Heisenberg-Stipendiat der DFG. 2000-2004 Inhaber des Linda und David Schele Chair an der University of Texas, Austin. Lehrstuhlvertretungen in Freiburg und Leiden. Seit April 2004 Professur für Altamerikanistik und Ethnologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und in der Nachfolge von Hanns Jürgen Prem geschäftsführender Direktor des Instituts für Altamerikanistik und Ethnologie, heute Abteilung für Altamerikanistik.
Projekte, Forschungsarbeiten und regelmäßige Forschungsaufenthalte, darunter in Señor und Tixcacal Guardia (Quintana Roo, Mexiko) und im Cayo-District von Belize (Geschichte der yukatekischen Maya). Seit 1995 u.a. mehrwöchige Expeditionen im Petén-Distrikt von Guatemala zur Rettung und Dokumentation von Hieroglypheninschriften. Aktuelles Projekt: Two Early Classic Maya murals: new texts and images in Maya and Teotihuacan style from La Sufricaya, Petén, Guatemala. Buchveröffentlichungen: u.a. Die Entwicklung der Mayaschrift (1990), Die Welt der Maya (1992), Die Maya – Gottkönige im Regenwald (2000), Die Maya: Schrift und Kunst (2006), Der Dresdner Maya-Codex (2012). 

 

 

 

Prof. Dr. Dr. Di Fabio, Professor für Öffentliches Recht und Richter am Bundesverfassungsgericht a. D.

 

Kommunalverwaltungsbeamter im mittleren Dienst bei der Stadtverwaltung Dinslaken
(1970-1980). Nach zweitem juristischen Staatsexamen 1985 in Düsseldorf Promotion Rechtswissenschaften in Bonn (1987) sowie Promotion Sozialwissenschaften
in Duisburg (1990). 1985-1986 Richter am Sozialgericht in Duisburg. 1986-1990 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, 1990-1993 als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Öffentliches Recht der Universität Bonn tätig. 1993 Habilitation in Bonn zum Thema „Risikoentscheidungen im Rechtsstaat“. 1993 Professor für Öffentliches Recht Universität Münster, 1993-1997 Professur für Staats-und Verwaltungsrecht an der Universität Trier. 1994-1997 Direktor des Instituts für Umwelt-und Technikrecht an der Universität Trier.
1997-2003 Professor für Öffentliches Recht und Verfassungsgeschichte an der
Universität München. Seit 2003 Professor für Öffentliches Recht an der Rheinischen FriedrichWilhelms-Universität Bonn. 1999-2011 Richter des Bundesverfassungsgerichts (Zweiter Senat). Seit 2000 Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Archiv des öffentlichen Rechts“. Autor, Herausgeber und Verfasser von Beiträgen in Fachzeitschriften. Publikationen: u.a.: Die Kultur der Freiheit (2005), Gewissen, Glaube, Religion. Wandelt sich die Religionsfreiheit? (2009), Wachsende Wirtschaft und steuernder Staat (2010).
Auszeichnungen: Reformer des Jahres 2005 der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft für sein Buch Die Kultur der Freiheit, Mercator-Professur an der Universität Duisburg-Essen (2011), Verleihung des Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland (2011).

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